Bislang hat der Auftritt der Behörde mit ihren öffentlichen Auftritten und Mitteilungen, nichts an feudalistischem, herablassenden Impetus vermissen lassen und da trifft man in Hallstatt mit seiner jahrhundertelangen Enteignungs und Ausbeutingstradition durch den Staat naturgemäß
Bürgerversammlung ohne Bundesdenkmalamt
Die Gemeinde Hallstatt hat extra für das Bundesdenkmalamt einen Termin für ein gemeinsames Gespräch vereinbart, an dem im Rahmen der Bürgerversammlung Klartext gesprochen hätte werden sollen. Das ganze war jedoch ohne der Rechnung des BDA. Die hätte auf Nachfrage das Gespräch im kleinen Rahmen gewünscht. Dr. Barbara Neubauer, Präsidentin des BDA schrieb in einem Brief an Bürgermeister Alexander Scheutz, dass es nicht ihre Art sei vor so großem Publikum dieses Thema abzuwickeln. Ein Termin für Anfang Mai sei seitens des BDA mit der Gemeindevertretung anberaumt.
Es war wie eine Vergewaltigung
"Erst durch einen konkreten Fall einer Bewohnerin habe ich mitbekommen, wie diese Bundesbehörde mit uns um geht. Ich habe es am eigenen Leibe miterlebt", berichtet Scheutz, "Beamte würden ohne Erlaubnis in die Häuser gehen, alles Fotografieren und Dokumentieren. Sogar ins Schlafzimmer einer Hallstätterin sind sie ohne zu fragen gegangen, in dem ihr kranker Gatte schlief. Es war wie eine Vergewaltigung!"
